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Artgerechte Haltung

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Artgerechte Haltung

Beitrag  Pauli3 am 30.08.15 13:37

Wohnungskatzen

In der heutigen Zeit kann es eine gute Lösung sein, die eigenen Katzen wenn möglich als so genannte „reine Wohnungskatzen“ zu halten. Denn es ist nicht nur sehr oft der Verkehrstod eines „Freigängers“ zu beklagen, sondern darüber hinaus auch das Verschwinden eines geliebten Tieres. Bekanntlich verschwinden Tausende von Katzen in jedem Jahr. Etliche werden durch Tierfänger eingefangen und wandern vermutlich in die Fellverarbeitung. Vor einem solchen Schicksal brauchen Besitzer von Wohnungskatzen keine Angst zu haben.

Bevor man sich entscheidet, eine oder (besser noch) mehrere Katzen aufzunehmen, sollte sich jeder neue Katzenbesitzer ein paar Gedanken machen: Generell sollte mindestens eine Zweizimmerwohnung vorhanden
sein, wenn möglich mit Balkon. Daneben beanspruchen reine Wohnungskatzen auch sehr viel Zeit und Zuwendung ihrer Besitzer, oder, wie Akif Pirincci die Katzenhalter so treffend nennt, ihrer „Dosenöffner“.

Darüber muss sich jeder vor der Anschaffung im klaren sein. Hat sich der Katzenfreund damit auseinander gesetzt, steht einer Zwei-, Drei- oder Viersamkeit nichts im Wege.

Grundsätzlich sollte es in der Wohnung keine Tabuzone geben, da Katzen nicht nur sehr menschbezogen, sondern auch sehr neugierig sind und sowohl Rückzugsmöglichkeiten als auch Abwechslung brauchen. So kuscheln Stubentiger gerne in einer Schublade, räumen den Kleiderschrank so um, dass sie ein schönes Plätzchen zum Verstecken haben, oder spielen mit dem tropfenden Wasserhahn. Je unordentlicher eine Wohnung ist, desto schöner ist es für Katzen.

Beschäftigung für ausgeruhte Stubentiger

Es geht nichts über einen mitgebrachten Karton. Der bringt neue Gerüche mit und ist ein ideales Versteck. Von da aus lässt sich auch auf ganz wunderbare Weise ein Angriff auf die andere Katze bzw. auf den
Dosenöffner starten. Katzen kratzen sehr gerne in den Kartons, die aus Wellpappe sind. Sie zaubern Gucklöcher hinein und übersäen ihn mit Löchern, bis er schließlich aussieht wie ein Schweizer Käse. Danach ist der Haustiger erst mal geschafft.

Katzenbesitzer können ihren Lieblingen aber auch mit raschelndem Seidenpapier eine große Freude bereiten. Dieses faszinierende Spielzeug kann gefangen, zerzupft und durch die Luft geschleudert werden.
Murmeln, Tischtennisbälle, Sektkorken etc. eignen sich auch hervorragend zum Kicken. Der Phantasie ist hier keine Grenze gesetzt, denn Stubentiger brauchen immer wieder eine neue Attraktion.

Das Wackeln des Menschen mit Zehen oder Fingern löst instinktiv den Jagdtrieb aus, was durchaus auch einmal etwas schmerzhaft enden kann. Katzenfans verzeihen jedoch solche Attacken gerne, wenn zwei
geheimnisvolle Katzenaugen sie voller Unschuld ansehen.

Rückzugsmöglichkeiten

Neben der Langeweile macht Wohnungskatzen jedoch häufig auch Stress zu schaffen, hervorgerufen durch zuwenig Rückzugsmöglichkeiten in den eigenen vier Wänden. Samtpfoten brauchen verschiedene Plätze, an denen sie auch einmal sicher vor zu vielen Streicheleinheiten oder unwillkommenen Besuch sein können. Dosenöffner können ja so aufdringlich sein ...

Diese Rückzugsmöglichkeiten sind vor allem wichtig, falls Kinder mit im Haushalt leben, die ständig mit den Katzen spielen oder schmusen möchten. Die Kinder müssen natürlich auch lernen, die Körpersprache der
Katze(n) zu verstehen und zu beherzigen. Notwendig sind Verstecke ohne Sichtkontakt zu Menschen: Unter der Bettdecke, unter dem Bett oder im Schrank lässt sich etwaiger Stress gut abbauen.

Diese Verstecke sind auch wichtig, wenn zwei oder mehrere Katzen in einem Haushalt leben, denn auch die wollen sich manchmal lieber aus dem Wege gehen. Schließlich ist man auch als Katze nicht jeden Tag gleich
gut gelaunt und im Gegensatz zu Hunden nicht ständig auf die Gesellschaft des Rudels angewiesen oder erpicht.

Freigängerkatzen

Ist der Katzenhalter stolzer Hausbesitzer oder Mieter einer Parterrewohnung, so ist es fast unmöglich, die Katze ausschließlich drinnen zu halten. Wenn z.B. Kinder im Haushalt leben, hat man früher
oder später mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Freigängerkatze. Denn die Katzen sitzen den lieben langen Tag an der Terrassentür und „flehen“, also maunzen herzerweichend und nervtötend ihre Besitzer an, sie doch endlich raus zu lassen in die große Freiheit.

Kommt man diesem Verlangen nicht nach, kann es sein, dass die Katzen ihren Unmut an Tapeten, Möbeln, Vorhängen, Schuhen etc. auslassen. Lautes Schreien oder Miauen ist ebenfalls ein Protest. Ist das Herz des
Katzenbesitzers aufgeweicht, und die Tür geht auf, beginnt der Stuben- zum Gartentiger zu werden.

Doch wie bereits erwähnt, lauern in der großen Freiheit viele Gefahren. Alles hat eben auch seine Nachteile. Generell sollte jede Katze, die neu dazu kommt, vier bis sechs Wochen nur im Haus verbringen, bevor sie
in den Garten darf. Sie muss sich erst mal an das Haus und an die Menschen, die im Haushalt leben, gewöhnen.

Erster Grundsatz für jeden Katzenbesitzer ist das Kastrieren seiner Tiere, bevor sie zum Freigänger werden. Natürlich gilt das aber auch für alle Wohnungskatzen. Katzenkinder sollten unbedingt bis zu ihrer
Kastration im Haus bleiben.

Freiheit

Guckt man seinen Lieblingen zu, wie sie herumwirbelnden Blättern nachjagen, so ist jeder Katzenbesitzer glücklich. Wenn man dann jeden Tag noch mit erlegten Mäusen versorgt wird, ist das Glück perfekt,
zumindest für manchen Dosenöffner.
Aber dennoch ist Vorsicht geboten: Viele Nachbarn mögen keine Katzen, weil sie ihren geliebten Ziergarten
und Gemüsegarten durcheinander bringen.

Auch ein kleiner Teich mit Fischen ist für Katzen etwas besonderes, da kann die Jagdleidenschaft so richtig ausgelebt werden, zum Ärger der Fische und des Nachbarn. Hier gilt, bevor eine Katze in den Haushalt
einzieht: erst mal mit den Nachbarn sprechen. Es ist immer von Vorteil, ein gutes Verhältnis zu haben, denn Katzen wechseln schon einmal ihre Bleibe oder erweitern zumindest gerne ihr Revier.

Wenn im eigentlichen Zuhause viel Trubel herrscht, dann geht Mieze halt zum Nachbarn, weil es da ruhiger ist. Auch wenn man verreist, hat man im Idealfall gleichzeitig einen Katzensitter und die Katze muss nicht
ihre gewohnte Umgebung verlassen.

Wer Angst hat, dass seine Katze zum Streuner wird und tagelang nicht nach Hause kommt, kann seinen Garten einzäunen. Es gibt spezielle Katzenzäune. Auch Elektrozäune, die gehandhabt werden wie Weidezäune bei Schafen, gibt es mittlerweile zu kaufen. Mit so einem Elektrozaun schließt man einen Kompromiss, die Katzen können sich auf der Terrasse und im Gras frei bewegen ohne abhanden zu kommen. Gerade, wenn man an einer viel befahrenen Straße wohnt oder einen Katzenhasser in der Nähe
hat, ist so eine Lösung ideal.

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mit Mütze winken Grüßli von Pauli


Katzen sind die besseren Menschen auf 4 Pfoten
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Pauli3
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